dreijährige Ausbildung
ideal für alle, die für den HERRN in den vollzeitlichen Dienst wollen
Nach drei Jahren hast du mit dieser Ausbildung ein intensives Grundstudium in der Theologie hinter dir, dass mit einem Bachelor vergleichbar ist. Dazu gehören Kurse in sämtlichen theologischen Fachbereichen, wie es sie auch in vergleichbaren theologischen Ausbildungsstätten gibt. Ein paar Besonderheiten gibt es allerdings schon, die uns von anderen Bibelschulen unterscheiden. Im Folgenden wollen wir darauf eingehen und dich umfassend über das dreijährige Bibelschul-Programm an der BMO informieren.
Da es während der Ausbildung schon genug zu lesen geben wird, haben wir hier das Wichtigste in einem kurzen Video für dich zusammengefasst:
Und was du von mir gehört hast vor vielen Zeugen, das vertraue treuen Menschen an, die fähig sein werden, auch andere zu lehren.
2. Timotheus 2,2
Mindestvoraussetzungen
- ein Mindestalter von 18 Jahren
- eine verbindliche Christusnachfolge
- ein Anschluss und Mitarbeit in einer Gemeinde
- ein Einverständnis mit der Glaubensgrundlage der BMO
- ausreichende Deutschkenntnisse um den Unterricht folgen zu können
- grundlegende Computer-Kenntnisse
Online-Bewerbung
Bewerbe dich jetzt ganz einfach über unser Online-Formular. Du kannst jederzeit dahin zurückkehren und die benötigten Angaben ergänzen, ehe du die Bewerbung einreichst.
Antworten auf die häufigsten Fragen
Tagesstart
Aufstehen, die persönliche "Stille Zeit", fertig machen, frühstückten. Wann was erledigt wird, liegt in der eigenen Verantwortung. Hauptsache zum Unterrichtsbeginn ist man pünktlich, vorbereitet, vernünftig gekleidet und gepflegt anwesend. Die Bibelschüler, die in der BMO-WG untergebracht sind, haben dabei den Vorteil, dass der Weg in den Hörsaal so kurz ist. Bibelschüler, die außerhalb untergebracht sind, müssen da noch die Anfahrt mit einplanen.
Andacht, Gebetsstunde und Gemeindemitarbeit
Der Unterricht beginnt um 8:00 Uhr mit einer kurzen Andacht und gemeinsamen Gebet. Die Andacht wird - innerhalb des Lernumfeldes der BMO - reihum von den Bibelschülern geleitet. Die Andachten finden in der Regel dienstags bis freitags statt und dauern rund 20 Minuten. Am Montag gibt es zumeist statt einer Andacht eine Gebetsstunde. Wie der Name schon sagt, dauert diese etwas länger als die Andachten sonst, nämlich eine Stunde. Dabei stellt der Bibelschüler, der für die jeweilige Stunde eingetragen ist, ein Land oder Werk vor, für das danach gemeinsam gebetet wird. Aber auch für persönliche Anliegen und Anliegen der BMO wird gemeinsam gebetet.
Sonntags gehen die Bibelschüler in unterschiedliche, örtliche Gemeinden und bringen sich dort möglichst in die Gemeindedienste mit ein. Das wird dann von der BMO als praktische Übung in der Gemeindemitarbeit auf dem Zeugnis mit angerechnet.
Vorlesungen und praktische Arbeiten
Am Montag folgen in der Regel, nach der Gebetsstunde, 4 Stunden, in denen die Bibelschüler praktische Arbeiten im und am Haus durchführen. Dabei werden sie von den Mitarbeitern der BMO in verschiedenen Teams angeleitet. An den restlichen Wochentagen (Di-Fr) finden, zumeist nur am Vormittag, die Vorlesungen statt. Die Dozenten der BMO, aber auch Gastdozenten, führen durch den Unterricht. Alle Bibelschüler aller Semester nehmen gemeinsam am Unterricht teil, außer bei ein paar Kursen, die nicht für alle Semester sind. Pausenzeiten gibt es natürlich auch. In der großen Pause (10:00-10:20 Uhr) gibt es Gebäck, Kaffee und Tee (schließlich sind wir in Ostfriesland - da gehört Tee dazu).
Derzeit ist der Dienstag, der einzige Tag, an dem es auch am Abend noch einmal eine Vorlesung gibt, die auch für Teilnehmer von außerhalb geöffnet ist. Ganz selten kann auch mal Unterricht am Nachmittag oder am Samstag stattfinden.
Ein voller Magen studiert nicht gerne
Ein leerer Magen aber auch nicht. Deshalb fahren die Bibelschüler, die außerhalb untergebracht sind, zum Essen mittags nach Hause. Die BMO-WG-Bewohner versorgen sich dagegen in der Bibelschule selbst. Bei öffentlichen Veranstaltungen, die über den Mittag gehen, kümmert sich die BMO um die Versorgung aller Teilnehmer und Bibelschüler.
Selbststudium und Freizeitbeschäftigungen
Die Nachmittage dienen in erster Linie der Erledigung von Hausaufgaben und dem Lernen für den Unterricht, Klausuren und Prüfungen. Auch da ist wieder ein eigenes Zeitmanagement gefordert. Inwieweit man sich Freizeitbeschäftigung am Nachmittag erlaubt und die Zeit für das Selbststudium dann am Abend oder Wochenende nachholt, bleibt jedem selbst überlassen. Der Sonntag jedoch sollte nicht zum Lernen verwendet werden. Manchmal ist auch eine Pause vom Lernen notwendig.
Natürlich gibt es auch einige häusliche Pflichten, denen man noch nachkommen muss, wie z. B. das Wäschewaschen oder einige Dienste im Haus die auf die BMO-WG-Bewohner aufgeteilt werden.
Abend(essen) und Nachtruhe
Nach einem lernreichen Tag versorgen sich die Bibelschüler, wie zu den anderen Mahlzeiten auch, wieder selbst. Die Abende können frei gestaltet werden - sofern nicht noch eine Vorlesung stattfindet. Hin und wieder wird auch mal an einem Abend ein jüdisches Fest vorgestellt und gemeinsam gefeiert.
Auch der schönste Tag, mit viel geistlichem Input und Gemeinschaft, neigen sich irgendwann dem Ende. Ab 22 Uhr herrscht, bis um 6 Uhr am nächsten Morgen, an der BMO die Nachtruhe. Auch die ist wichtig, um das Gelernte verarbeiten zu können. Das heißt aber nicht, dass ab dann geschlafen werden muss. Aber ein früher Schlaf verkürzt die Wartezeit auf den nächsten spannenden Tag.
Die angebotenen Kurse sind in folgende Fachbereiche und Fächer eingeteilt:
In dem Fachbereich Propädeutikum bekommst du in dem Fach Einführung in die Ausbildung theologische wie praktische Grundlagen (Lernmethoden, wissenschaftliches Arbeiten, Referate halten usw.) an die Hand.
Die Fächer in dem Fachbereich Bibelwissenschaft beleuchten die meisten Bücher und Briefe aus dem Alten - und Neuen Testament. In Welt und Umwelt der Bibel wird außerdem auf die kulturellen und geografischen Besonderheiten geschaut und worüber archäologische Funde Auskunft geben. Außerdem werden darunter noch die Fächer Hermeneutik und Textgeschichte unterrichtet.
In den Fächern der Systematischen Theologie werden dogmatische, apologetische und ethische Fragen erörtert.
Praktische Theologie vereint Fächer, die u. a. das Predigten, seelsorgerliche Gespräche, evangelistische Einsätze und Gemeindedienste lehren und schulen.
Die Interkulturelle Theologie teilt sich in die Fächer Missiologie, in dem Missionsgeschichte und verschiedene Missionstheologien und -strategien gelehrt werden und Religionskunde.
Eine Besonderheit bildet die Israelogie. Hier gibt es Einblicke in die Geschichte und Heilsgeschichte Israels, in die Kultur, Feste und rabbinische Literatur.
Und Sprachen wie Hebräisch und Griechisch werden unter dem Fachbereich Linguistik zusammengefasst.
Daneben gibt es noch die Prüfungsfächer und sonstige, interdisziplinäre Fächer und praktische Mithilfe.
...fehlt noch
Ausbildungsbeginn
Regulär beginnt die Ausbildung immer im September, ein Einstieg im Januar ist aber ebenfalls möglich. Die Ausbildung beginnt mit einer kleinen Einschulungsfeier (gleichzeitig zumeist auch eine Absolvierungsfeier). Diese findet am letzten Samstag im August statt (wenn dieser auf den 30. oder 31.08 fällt) oder am ersten Samstag im September. Bzw. bei einem Einstieg im Januar ist die Feier am ersten Samstag nach dem 06. Januar. Am Montag darauf geht's dann schon los mit "Einführung in das Semester". Hier wird der Stundenplan besprochen und was einem in dem Semester erwartet. Als Ausbildungsstarter beginnt dann auch schon für dich der Kurs "Einführung in die Ausbildung", der sich über das erste Semester erstreckt. Spätestens jedoch ab dem zweiten Unterrichtstag geht es dann in die Vollen.
Bewerbung
Die Bewerbung sollte, sofern es irgendwie möglich ist, spätestens einen Monat vor dem gewählten Ausbildungsbeginn bei uns eingereicht worden sein.
Den "Jetzt bewerben" Button folgen
Hier auf der Seite, in der orangen Box, und am Ende dieser Antwort, findest du einen "Jetzt bewerben" Button. Folge diesem, dann wirst du durch den Bewerbungsprozess geführt.
Registrieren oder einloggen
Du wird gebeten einen Account zu erstellen, sofern du noch keinen bei uns hast. Daran wird alles weitere geknüpft und somit kannst du jederzeit den Bewerbungsprozess unterbrechen und beim nächsten Login fortführen. Wenn du bereits einen Account hast, logge dich bitte ein.
Daten eingeben
Nun kommen viele Fragen. Wir wollen eine ganze Menge von dir wissen. Schließlich müssen wir dich einschätzen können, ob du unserer Meinung nach der Ausbildung bei uns und dem Miteinander an der Schule gewachsen bist. Auch deine Beziehung zu Jesus und dein Gemeindeanschluss interessiert uns in dem Zusammenhang sehr.
Aber auch ganz praktische Fragen, z. B. wann du anfangen möchtest, sind dabei.
Referenzgeber nennen
Da andere einen noch einmal mit anderen Augen sehen, wirst du im Bewerbungsprozess gebeten uns einen Verantwortlichen deiner Gemeinde und eine weitere Person, die über dich Zeugnis ablegen kann, zu nennen. Diese erhalten einen Link und sollen damit ebenfalls ein paar Fragen über dich beantworten.
Bewerbung einreichen und warten
Wenn du alle Fragen von deiner Seite soweit beantwortet hast, reichst du die Bewerbung mit einem Klick ein. Sobald auch noch die Fragen von den Referenzgebern beantwortet wurden, wird ein kleiner Kreis an Entscheidungsträgern über den Eingang deiner Bewerbung informiert. Ganz gespannt werten sie die Daten aus, nehmen deine Bewerbung mit ins Gebet und geben irgendwann ihre Empfehlung ab. Wenn alle Entscheidungsträger ihre Empfehlung abgeben haben, wird der Schulleiter informiert und trifft unter Gebet die Entscheidung, ob deine Bewerbung angenommen wird oder evtl. auch abgelehnt werden muss.
Das Ergebnis erhalten
Sobald der Schulleiter grünes Licht gegeben hat (oder auch rotes), wirst du darüber informiert und erhälts alle weiteren Informationen.